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2.500 Kilometer und 300 Grad Celsius

Diese beiden Extreme liegen zwischen den Auslandsaufenthalten von Benedikt Messerer in St. Moritz und Michaela Widmann in Espoo bei Heslinki.

Michaela stapfte täglich durch ein eisig kaltes, aber wunderschönes Winterwunderland bei minus 30 Grad Celsius und Benedikt kreierte leckere Desserts und Kuchen bei einer Ofentemperatur von mehr als 250 Grad.

Gourmet Festival_St. Moritz

Benedikts größtes Highlight war das Gourmet Festival im Luxushotel Badrutt’s Palace.

Käfer Akademie_Austausch Schweiz Gourmet Festival 2

Sichtlich beeindruckt schildert Benedikt: „Das traditionelle Gourmet Festival stand heuer unter dem Motto Japan. Sogar Star Koch Nobuyuki „Nobu“ Matsuhisa war zu Gast und es war wie jedes Jahr sehr gut besucht und ich konnte viele neue Eindrücke sammeln. Genial!“

Wer noch einmal nachlesen möchte, was Benedikt Messerer noch alles erlebt hat, kann hier klicken.

 

Während Benedikt Rezepturen testete, aus denen kleine Meisterwerke wie in einem Schlaraffenland entsprangen, schaute Michaela hinter die Kulissen eines großen finnischen Supermarktes.

„Der Markt, in dem ich arbeitete, kann in Größe und Art mit einem deutschen Kaufland verglichen werden. Da gibt es neben Lebensmitteln und Getränken auch Tiernahrung, Kleidung, Spielsachen, Deko und Elektroware.“

Wir haben Michaela weiter gefragt, worin sich eigentlich die Finnen von den Deutschen unterscheiden?

„Die Finnen sprechen sich immer mit dem Vornamen und „du“ an. Auch der Chef wird geduzt. Des Weiteren haben sie ein bisschen mehr „die Ruhe weg“. Oder wir haben mit unserer deutschen Arbeitsleistung einfach so gut überzeugt 😉 Als wir einmal mit einem Gitterwagen nach 30 Minuten fertig waren, wirkte unsere finnische Kollegin etwas überrascht und meinte, dass man sonst gut und gerne 1 -1,5 Stunden braucht.
Ein weiterer Unterschied ist die Einstellung zum Wohnen. Die meisten ziehen mit ca. 18 Jahren schon daheim aus und kaufen sich eine eigene Wohnung, da dies günstiger ist als sich eine Wohnung zu mieten.
Auch das Bus und Bahn fahren ist anders. Man kann seine Fahrkarte entweder mit Zeit oder Geld aufladen und nutzt diese dann fortwährend an so einem lustigen Gerät:

Austausch nach Finnland_kaeferakademie4

Und noch etwas Praktisches: In Finnland wird es ja sehr schnell dunkel und damit die Busfahrer wissen, ob man gerne mitfahren möchte, haben die Fahrkarten einen Reflektor. Wer also vergisst zu winken, wird übersehen und muss den nächsten Bus nehmen.“

Im letzten Bericht über Michaela (hier nachzulesen) haben wir bereits berichtet, dass Michaela und ihre Mitschüler keine Küche besitzen, sondern nur zwei Mikrowellen.
Aber junge Menschen sind erfinderisch. Hier eine von vielen Möglichkeiten trotzdem zu diesem Essen zu kommen:

Austausch nach Finnland_kaeferakademie3

1. Wasser mit dem Wasserkocher kochen
2. auf die rohen Nudeln in einen Topf gießen
3. mit einem Schneidebrett abdecken und ein paar Minuten warten
4. ein zweites Mal mit kochendem Wasser begießen
5. Soße in der Mikrowelle erhitzen
6. Fertig 🙂

Nach Feierabend und am Wochenende hat die Truppe natürlich auch etwas unternommen. So waren Fahrten nach Stockholm und Tallin mit von der Partie, genauso wie Ausflüge zum Eishockey oder Husky-Schlittenfahren.

Austausch nach Finnland_kaeferakademie2

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