Ausbildung, Ausbildung
Schreibe einen Kommentar

Bienvenue a Paris!

 

MITTWOCH

Es ist 6:30 und eine müde Azubi Gruppe trifft sich am Münchner Hauptbahnhof. Jeder hat sich einen Kaffee besorgt und wir sitzen im Zug. Mit dem TGV rasen wir in Richtung Paris.

  1. Dort angekommen spazieren wir alle schwer bepackt in Richtung Hostel, welches an einem kleinen Platz liegt. Umgeben von kleinen Lokalen, einem Blumenladen und umfahren von den verrückten Pariser Verkehrsteilnehmern.
    Nachdem die Zimmer bezogen sind treffen wir uns für eine Stadtrundfahrt.

 

Eine reizende, sehr lustige Pariser Dame führt uns mit ihrem leicht französisch einschlägigem Deutsch durch die Stadt. Durch die Fenster des Busses sehen wir einmal Paris im Schnelldurchlauf. Wir halten am touristenbeladenen Eiffelturm, dem Louvre, und dem Arc de Triomphe.

 

Die Gruppe trennt sich. Manche machen sich auf den Weg den Eiffelturm hinauf, andere erkunden die Stadt selbst ein bisschen, bis sich dann die Wege endgültig trennen und wir uns zum Abendessen in kleinen Gruppen selbst organisieren.

 

 

DONNERSTAG

 

Nach einer sehr kurzen Nacht werden wir mit dem Bus zu Rungis gefahren. Einem, wie es scheint völlig neuen Land für ausschließlich Lebensmittel, Blumen, und Zubehör, das jeden guten Koch ausstattet.

Es ist noch stockfinster als wir die erste Halle, die Fischhalle betreten.

Von frischen Austern bis hinzu ganzen Steinbeissern und Langusten sehen wir vieles doch lange nicht mehr alles. Die Geschäftszeit ist für die Fischhändler schon vorbei. Sie beginnen nachts. Wenn wir noch schlafen.

In weissen Hygieneumhängen wandern wir andächtig weiter durch die sehr gut gekühlte Rind und Lammhalle, in denen wir riesigen Rinderhälften begegnen. So folgen noch weitere Hallen wie Innereienhalle, Geflügelhalle und Käsehalle.

Als wir eine der beiden Obst- und Gemüsehallen betreten trifft unsere inzwischen sehr hungrigen Mägen der süße Duft von reifen Erdbeeren, die überall und nicht zu übersehen in Bergen in der Halle aufgestapelt liegen. Neben ihnen frischstestes Obst und Gemüse in allen Farben und Formen und umgeben von feilschenden Händlern. Denn für sie ,anders als in der Fischhhalle ist das Geschäft noch voll im Gang.

Wir besuchen die Blumenhalle, gefüllt mit den ersten Pfingstrosen und machen uns dann mit dem Bus wieder in Richtung Paris auf.

 

Dort angekommen besuchen wir die Bäckerei Du Pain et des Idees. Ein Traditionsgeschäft, in dem wir uns alle mit köstlichem Frühstück eindecken um uns dann auf den Weg zur Galeries Lafayette zu machen. Jeder kann das riesige Kaufhaus selbst entdecken und wir probieren uns durch die Köstlichkeiten.

 

Ein paar Stunden später treffen wir uns am L´Arc de Triomphe wieder und machen uns auf um das berüchtigte Moulin Rouge wenigstens von aussen gesehen zu haben. Später gab es herrliches Abendessen im Augustin.

 

 

FREITAG

 

Unser erstes Ziel für diesen Tag ist die berühmte Kirche Notre Dame. Bei schönstem Wetter geniessen wir die Aussicht auf diesen kulturellen Meilenstein. Danach gibt es zum Frühstück erstmal ein Eis! Und das bei keinem geringeren als Berthillon. Dessen Geschäft ist in Paris eine Institution und wir probieren uns einmal duch alle Sorten.

 

Um nicht immer als 30 – Mann Gruppe überall einzufallen trennen wir uns in zwei Teile und machen uns auf in Geschäfte wie Fauchon, Pierre Herme, die Weinhandlung Lavinia und die Boulangerie Piolane.

Im Les Fous de I´île essen wir gemeinsam zu Abend. Schon das letzte mal. Als wir dann nach dem Abendessen zu der Bar Tiger spazieren landen wir in einer von Menschen gefüllten kleinen Gasse mit Lokalen gesäumt. Es ist unser letzter Abend und Paris zeigt sich von seiner schönsten Seite.

 

SAMSTAG

 

Unsere letzte Tour geht in das Künstler Viertel Montmatre. Vorbei an der Mur des je t`aime und  die Hügel rauf und runter, allerdings zur Freude aller vor allem rauf geht es zur Basilika Sacré – Coeur. Wir setzen uns auf die Stufen und blicken auf die Stadt hinab. Alles abgerundet mit einem letzten Essen im Pink Flamingo machen wir uns auf den Rückweg zum Hostel. Ein paar Schritte später sitzen wir schon wieder im TGV auf dem Heimweg.

Nach über 80.000 Schritten durch diese wunderschöne Stadt, gefühlten 20 Eclairs und 40 Macarons und lauen Frühlingsnächten sind wir zurück voll mit schönen Erinnerungen!

 

Vielen Dank!

 

 

 

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Stimme abgegeben.)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.