Neueste Artikel

Bienvenue a Paris!

 

MITTWOCH

Es ist 6:30 und eine müde Azubi Gruppe trifft sich am Münchner Hauptbahnhof. Jeder hat sich einen Kaffee besorgt und wir sitzen im Zug. Mit dem TGV rasen wir in Richtung Paris.

  1. Dort angekommen spazieren wir alle schwer bepackt in Richtung Hostel, welches an einem kleinen Platz liegt. Umgeben von kleinen Lokalen, einem Blumenladen und umfahren von den verrückten Pariser Verkehrsteilnehmern.
    Nachdem die Zimmer bezogen sind treffen wir uns für eine Stadtrundfahrt.

 

Eine reizende, sehr lustige Pariser Dame führt uns mit ihrem leicht französisch einschlägigem Deutsch durch die Stadt. Durch die Fenster des Busses sehen wir einmal Paris im Schnelldurchlauf. Wir halten am touristenbeladenen Eiffelturm, dem Louvre, und dem Arc de Triomphe.

 

Die Gruppe trennt sich. Manche machen sich auf den Weg den Eiffelturm hinauf, andere erkunden die Stadt selbst ein bisschen, bis sich dann die Wege endgültig trennen und wir uns zum Abendessen in kleinen Gruppen selbst organisieren.

 

 

DONNERSTAG

 

Nach einer sehr kurzen Nacht werden wir mit dem Bus zu Rungis gefahren. Einem, wie es scheint völlig neuen Land für ausschließlich Lebensmittel, Blumen, und Zubehör, das jeden guten Koch ausstattet.

Es ist noch stockfinster als wir die erste Halle, die Fischhalle betreten.

Von frischen Austern bis hinzu ganzen Steinbeissern und Langusten sehen wir vieles doch lange nicht mehr alles. Die Geschäftszeit ist für die Fischhändler schon vorbei. Sie beginnen nachts. Wenn wir noch schlafen.

In weissen Hygieneumhängen wandern wir andächtig weiter durch die sehr gut gekühlte Rind und Lammhalle, in denen wir riesigen Rinderhälften begegnen. So folgen noch weitere Hallen wie Innereienhalle, Geflügelhalle und Käsehalle.

Als wir eine der beiden Obst- und Gemüsehallen betreten trifft unsere inzwischen sehr hungrigen Mägen der süße Duft von reifen Erdbeeren, die überall und nicht zu übersehen in Bergen in der Halle aufgestapelt liegen. Neben ihnen frischstestes Obst und Gemüse in allen Farben und Formen und umgeben von feilschenden Händlern. Denn für sie ,anders als in der Fischhhalle ist das Geschäft noch voll im Gang.

Wir besuchen die Blumenhalle, gefüllt mit den ersten Pfingstrosen und machen uns dann mit dem Bus wieder in Richtung Paris auf.

 

Dort angekommen besuchen wir die Bäckerei Du Pain et des Idees. Ein Traditionsgeschäft, in dem wir uns alle mit köstlichem Frühstück eindecken um uns dann auf den Weg zur Galeries Lafayette zu machen. Jeder kann das riesige Kaufhaus selbst entdecken und wir probieren uns durch die Köstlichkeiten.

 

Ein paar Stunden später treffen wir uns am L´Arc de Triomphe wieder und machen uns auf um das berüchtigte Moulin Rouge wenigstens von aussen gesehen zu haben. Später gab es herrliches Abendessen im Augustin.

 

 

FREITAG

 

Unser erstes Ziel für diesen Tag ist die berühmte Kirche Notre Dame. Bei schönstem Wetter geniessen wir die Aussicht auf diesen kulturellen Meilenstein. Danach gibt es zum Frühstück erstmal ein Eis! Und das bei keinem geringeren als Berthillon. Dessen Geschäft ist in Paris eine Institution und wir probieren uns einmal duch alle Sorten.

 

Um nicht immer als 30 – Mann Gruppe überall einzufallen trennen wir uns in zwei Teile und machen uns auf in Geschäfte wie Fauchon, Pierre Herme, die Weinhandlung Lavinia und die Boulangerie Piolane.

Im Les Fous de I´île essen wir gemeinsam zu Abend. Schon das letzte mal. Als wir dann nach dem Abendessen zu der Bar Tiger spazieren landen wir in einer von Menschen gefüllten kleinen Gasse mit Lokalen gesäumt. Es ist unser letzter Abend und Paris zeigt sich von seiner schönsten Seite.

 

SAMSTAG

 

Unsere letzte Tour geht in das Künstler Viertel Montmatre. Vorbei an der Mur des je t`aime und  die Hügel rauf und runter, allerdings zur Freude aller vor allem rauf geht es zur Basilika Sacré – Coeur. Wir setzen uns auf die Stufen und blicken auf die Stadt hinab. Alles abgerundet mit einem letzten Essen im Pink Flamingo machen wir uns auf den Rückweg zum Hostel. Ein paar Schritte später sitzen wir schon wieder im TGV auf dem Heimweg.

Nach über 80.000 Schritten durch diese wunderschöne Stadt, gefühlten 20 Eclairs und 40 Macarons und lauen Frühlingsnächten sind wir zurück voll mit schönen Erinnerungen!

 

Vielen Dank!

 

 

 

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

Berlin is janz schön groß, wa

Unsere Azubine Melina berichtet von der Inspirationtour nach Berlin für alle Azubis aus dem ersten Lehrjahr:

Am frühen Mittwochmorgen fuhren wir in München los und es hieß:
„Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin.“

Nach der Ankunft im Hostel ging es auf direktem Weg zum KaDeWe, wo wir das beeindruckende Sortiment bestaunen konnten und viel Neues entdecken durften.

  

Danach ging es zur Patisserie „ZUKA“. Wir genossen feinste Leckereien in entspannter Atmosphäre und flüchteten uns vor dem grauen Wetter in der Hauptstadt.

Kurz darauf ging es weiter zur Galerie Lafayette, die ebenfalls genauso beeindruckend war.

Zum Ausklang des Abends genossen wir ein 3-Gänge-Menü im Restaurantschiff PATIO. Mit Blick auf die Spree und in gemütlicher Atmosphäre schlemmten wir und erhielten im Anschluss eine interessante Führung durch die Schiffsküche. Danach ging es gemeinsam zurück ins Hostel.

Am nächsten Morgen hatten wir das Privileg in einem eigenen Reisebus die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins bestaunen zu dürfen. Die unterhaltsame Stadtrundfahrt wurde immer wieder durch kleine Ausstiege unterbrochen und wir konnten gute Einblicke in die Geschichte und das Stadtbild Berlins erhalten.   

         Nach der Entdeckung Berlins ging es weiter zum nächsten Programmpunkt: die Besichtigung des Bundestages. Anfangs kam gleich die beste Nachricht, nach der Stadtrundfahrt durften wir uns gleich das Mittagessen genehmigen. Trotz tristem Wetter hatten wir vom Dach des Bundestages einen traumhaften Ausblick und anschließend gab es eine Führung durch den Bundestag.

Im Anschluss an das gemeinsame Gruppenfoto am Brandenburger Tor ging es bei einem gemütlichen Spaziergang weiter zum Rausch Schokoladenhaus. Hier wurden uns großartige Skulpturen aus Schokolade präsentiert und man konnte nicht anders als probieren.

Zum Abschluss des Tages ging es zum Streetfood Thursday in der Markthalle 9. Bei den internationalen Köstlichkeiten fiel die Entscheidung nicht leicht und manch einer von uns probierte sich durch einige Stände. Von allen Regionen der Welt gab es die verschiedensten Leckereien zu genießen und gemeinsam kugelten wir zurück ins Hostel.

An unserem letzten Tag in Berlin starteten wir mit einer Führung durch „VIOLAS‘ Gewürze- und Delikatessen“-Laden und schnupperten uns durch die Regale. Die exotischen Gewürze und Delikatessen führten zu vollen Einkaufstaschen und Souvenirs für die Familien.

Zum Abschluss folgte noch die Besichtigung des Bikini Berlins, einem urbanen und angesagten Einkaufszentrums, bevor es zurück zum Hostel ging und wir uns auf den Weg zum Bahnhof machten.

Wir hatten in Berlin jede Menge Spaß und viel zu „kieken“ und freuen uns schon auf die nächste Fahrt 🙂

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

CSR Jobs Award 2017

Das Employer Branding Beratungsunternehmen CSR jobs & companies zeichnet jedes Jahr Arbeitgeber mit Verantwortung aus. Wir wurden dieses Jahr in der Kategorie „Unser Nachwuchs“ nominiert und haben bei der Award-Verleihung am 13. November auf die Entscheidung der Jury hingefiebert.

Die Entscheidung

Als Moderatorin Janine Steeger die Kategorie „Unser Nachwuchs“ angekündigt, in der wir zusammen mit den Unternehmen Schöffel und Volkswagen OTLG nominiert sind, haben wir dann doch ziemlich Herzklopfen und sind echt gespannt, wie die Entscheidung ausfallen wird:

CSR_Jobs_Unser_Nachwuchs

Yeah, gewonnen

Als am Ende des Videos unser Name auftaucht, sind wir echt „geflasht“ und freuen uns riesig, als wir den CSR Jobs Award 2017 von Anna Lenja Hartfiel, Head of Digital Content bei UNICUM, überreicht bekommen.

Am nächsten Tag geht es dann mit dem Award und ganz viel Sonne im Gepäck von Wolfsburg wieder zurück in die Weltstadt mit Herz 🙂

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

Top-Ausbilder Award 2017

Seit 15 Jahren verleihen der Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD) und die Zeitschrift „Küche“ den Top-Ausbilder Award. Dieses Jahr war auch unsere Kitchen-Crew mit am Start. Wie das Ganze abgelaufen ist und wer am Ende jubeln durfte, hat uns Koch-Azubi Martin verraten.

Die Bewerbung

Bereits im Frühjahr 2017 begann für uns das zweistufige Bewerbungsverfahren. Den Auftakt bildete ein Besuch der Top-Ausbilder Jury bei uns in der Produktionsküche in Parsdorf. Dabei stand eine Küchenführung, ein kleiner, von uns Azubis vorbereiteter Snack und die Gelegenheit zum Austausch mit Ausbildern und Auszubildenden auf dem Programm. Wir konnten überzeugen und wurden für die finale Runde nominiert. Yeah, jetzt hieß es Daumen drücken 🙂

Ab nach Frankfurt

Am 29.09.2017 durften mein Azubi-Kollege Marvin (3. Lehrjahr) und ich zusammen mit unserem Küchendirektor Markus Hörner und unserer Ausbildungsbetreuerin Andrea Esterl zur Preisverleihung nach Frankfurt fahren.
Vor der abendlichen Vergabe des Awards, stand ein erlebnisreicher Tag mit vielen spannenden Vorträgen auf dem Programm:
Zunächst hielt die Trendforscherin Hanni Rützler einen Vortrag mit dem Titel: „Warum Küchenchefs die Rockstars von morgen bleiben“. In ihrem Vortrag beleuchtete sie aktuelle und zukünftige Ernährungstrends. Dabei ging sie u.a. der Frage auf den Grund, wie sich der Fleischkonsum entwickeln wird und welche Rolle alternative Proteinquellen in der Zukunft spielen werden.
Im Anschluss befasste sich Thomas Pütter in seinem Vortrag mit der Personalarbeit in gastronomischen Betrieben.
Nach dem Mittagessen besuchten wir einen Workshop von Lars Jungermann. Hier wurde uns gezeigt, wie man mithilfe des sogenannten „Pacojet“, eine Maschine aus der Profi-Küche zur Verarbeitung von tiefgefrorenen Lebensmitteln, eigene Inhouse Convenience herstellen kann und damit in Zukunft wirtschaftlicher und nachhaltiger arbeitet.
Im Anschluss daran stellte uns Mitbegründer Réne Frank das Konzept der CODA Dessert Bar in Berlin vor.
Abschließend sprach der Teammanager der Köche-Nationalmannschaft Ronny Pietzner über das Thema der gesunden Ernährung in einer digitalisierten Gastronomie.

Die Verleihung

Am Abend fand dann die Verleihung des Top-Ausbilder Awards 2017 im Rahmen eines Galaabends statt, bei dem wir ein leckeres Drei-Gänge-Menü genießen durften.
Die fünf nominierten Betriebe wurden im Laufe des Abends durch ihre Ausbilder und Auszubildenden vorgestellt und bei mehreren Fragerunden von Moderatorin und Jury „gelöchert“ 😉

Dann endlich der Moment, auf den wir hingefiebert hatten:
Die Verkündung der Award-Gewinner.
„Wenn wir auch in zehn Jahren noch essen wollen, dann müssen wir uns in der Ausbildung engagieren. Es geht um den Fortbestand unseres Berufs.“ Als die Moderatorin mit diesem Zitat von unserem Küchendirektor Markus Hörner begann, brach an unserem Tisch großer Jubel aus, denn damit stand fest, dass wir den Top-Ausbilder Award 2017 zu uns ins schöne München holen 😉

Der Abend klang mit Fotoshootings, tollen Gesprächen und einer schönen Feier im Kreise vieler Köche aus.
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen von uns Azubis auch bei allen Ausbildern für deren großartigen Einsatz und Leidenschaft bedanken. Ihr rockt 🙂

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

Haferl on tour für die gute Sache

#pointeevshaferl

Im September 2017 ging’s auf Instagram unter dem Hashtag #pointeevshaferl mit zwei Münchner Maskottchen auf Reisen. Denn unser Käfer Haferl hatte den PAYBACK Pointee zu einer kleinen Foto-Challenge für die gute Sache herausgefordert. Mitarbeitende von PAYBACK und unsere Käfer-Crew waren aufgerufen, den PAYBACK Pointee bzw. das Käfer Haferl mit „on tour“ zu nehmen, Fotos zu schießen und anschließend auf Instagram mit dem Hashtag #pointeevshaferl zu posten.

Los geht’s

 

Seoul, Bangkok, Tansania, Land’s End, Côte d’Azur, Italien…unser Haferl hat dabei einige Kilometer für den guten Zweck zurückgelegt und lieferte sich mit dem Pointee von PAYBACK ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen.

And the winner is…

Jetzt wurde ausgezählt und es steht fest: Unser Haferl hat die #pointeevshaferl Aktion auf Instagram gewonnen!!! Yeaaah!!! 🎉 Somit dürfen sich die Familien im Ronald McDonald Haus am Deutschen Herzzentrum, bei dem Clarissa Käfer Schirmherrin ist, im Oktober über einen Spielenachmittag mit Pointee, PAYBACK und uns freuen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Käfer-Crew für den spitzen Einsatz für den guten Zweck und an Pointee und seine „Blaumacher“-Crew für das geniale #battle

Neugierig, was unser Haferl noch erlebt hat? Dann gleich mal bei Instagram vorbeischauen 🙂

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

Wir haben fertig – Azubi Abschlussfahrt 2017

Michaela hat bei uns gerade erfolgreich ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement abgeschlossen und hat uns erzählt, was sie bei der Azubi-Abschlussfahrt Spannendes erlebt hat:

3 Jahre ist es nun her, dass wir mit unserer Ausbildung bei Käfer begonnen haben. Und jetzt ist es vollbracht. Eine aufregende, anstrengende, lernintensive und lehrreiche Zeit ist nun vorbei. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt und das muss natürlich gefeiert werden. 🙂

Tag 1

Mehr oder weniger ausgeschlafen ging es um 7:45 Uhr gemeinsam mit unserer Ausbildungsbetreuerin Andrea Esterl und dem Fachausbilder der Köche, Julian Mergarten, mit der BOB (Bayerische Oberland Bahn) in  Richtung Schliersee.

First Stop: Agatharied

Hier startete unsere kulinarische Abschlussfahrt. Nach einer kurzweiligen Zugfahrt und einem kurzen Fußmarsch wurden wir von Herrn Schlegel von der Firma Lantenhammer begrüßt. Die Destillerie Lantenhammer ist einer unserer Lieferanten für Edelbrände und Liköre. Die modernste Destillerie Europas wurde bereits 1928 gegründet (also 2 Jahre vor unserer Firmengründung) und ist noch immer in Familienbesitz. Zu allererst durften wir uns einen kurzen Unternehmensfilm anschauen, der uns einen ersten Eindruck vermittelte. Danach starteten wir den Rundgang über das Firmengelände. Die riesigen Behälter auf dem Parkplatz sind nicht zu übersehen. Hier werden die Früchte das erste Mal eingemaischt, temperaturgesteuert und mittels Reinzuchthefen vergoren. Danach wird das Destillat zweimal in kupfernen Brennblasen aus der Maische gelöst. Zu dieser Zeit hat das Destillat einen Alkoholgehalt von ca. 80 %. Hier durfte jeder einmal einen klitzekleinen Tropfen probieren.

Weiter ging es in die Abfüllhalle. Hier steht eine Spezialmaschine, die je nach Produkt neu eingestellt werden muss, damit die Flüssigkeiten in die richtigen Flaschen abgefüllt werden können. Diese Einstellung kann schon mal bis zu drei Stunden dauern. Einige Sorten werden sogar noch mit Hand abgefüllt. Dabei sitzt ein Mitarbeiter vor einer kleinen Zapfanlage und füllt und verschließt jede Flasche einzeln mit der Hand. Ganz schön anstrengend!
Danach hieß es „Probieren geht über studieren“! Wir durften einige der Edelbrände verkosten und sind zu dem Fazit gekommen: Schmeckt seeeeeeehr lecker 🙂

Next Stop: Neuhaus

Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir gegen Mittag bei der Destillerie SLYRS an. In der SLYRS Caffee & Lunchery stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen für das weitere Programm. Man muss ja schließlich zwischendurch eine Grundlage schaffen 😉

Frisch gestärkt besichtigten wir, wieder zusammen mit Herrn Schlegel, das Firmengelände. Lantenhammer und SLYRS gehören zur ein und derselben Familie. Während Lantenhammer sich auf Edelbrände und Liköre spezialisiert hat, konzentriert SLYRS sich auf die Herstellung von Whiskey. Dieser wird aus gemälzter Gerste hergestellt. Danach wird die Gerste schonend durch Buchenholzrauch gedarrt (getrocknet). Auch hier haben wir zwischendurch eine Geschmacksprobe entnommen und festgestellt, dass die aktuelle Flüssigkeit noch sehr stark nach Gerste schmeckt. Weiter ging es zu den Lagerhallen, in denen tausende von Fässern gelagert sind.

Je nach Sorte lagern die Fässer zwischen sechs und zwölf Jahren. Und wenn wir schon mal hier waren, ging es nach einem Selfie im Keller …

… weiter zur nächsten Verkostung. Natürlich genau in der vorgegebenen Reihenfolge. 🙂

Probieren durften wir das Herzstück der Firma SLYRS: Den SLYRS 12 Years Aged.
Auch hier das Fazit: Seeeeeehr gut 🙂

Last Stop of the Day: Schliersee

Mit dem Bus ging es dann weiter Richtung Schliersee. Hier checkten wir in unser Hotel ein und konnten uns für den Abend fertig machen.

Nach kurzem Fußmarsch entlang des Schliersees, wartete im Restaurant Charivari unser Abendessen auf uns. Bei einem 3-Gänge-Menü wurde auf die Ausbildung zurückgeblickt und die kuriosesten Geschichten in dieser Zeit ausgetauscht. Wahnsinn, was jeder so erlebt hat.

 

Tag 2

Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es zur Naturkäserei Tegernseer Land. Dort empfing uns Herr Seebacher, der für den Vertrieb zuständig ist. Beim Rundgang um und durch das Haus haben wir jede Menge über das Unternehmen und die Produkte erfahren. So wurde beispielsweise extra eine Genossenschaft gegründet, die die Zusammenarbeit mit den Bauern und der Naturkäserei regelt. Zum Schluss durften wir uns auch hier durch die verschiedenen Produkte schlemmen.

Sieht das nicht lecker aus:)

Nach dem zweiten Frühstück machten wir uns zu unserer letzten Station auf: Gut Kaltenbrunn in Gmund. Dort angekommen begrüßte uns bereits Clarissa Käfer und unsere Personalleiterin Martina Eberl, die uns zum gemeinsamen Mittagessen einluden. An zwei langen Tafeln durften wir für unser 3-Gänge-Menü Platz nehmen. Als Vorspeise wurde der Gutshofsalat mit Pfifferlingen, Himbeeren und Heidelbeeren serviert. Als Hauptgang konnte zwischen gegrilltem Filet vom Hohenloher Ferkel und einer kross gebratenen Lachsforelle ausgewählt werden. Zum Nachtisch durften wir uns auf ein Schokoladen-Basilikummousse freuen.

Nach dem Mittagessen wartete schon das nächste Highlight – die offizielle Zeugnisübergabe. Zusammen mit unserem Ausbildungszeugnis bekamen wir ein hochwertiges Käfer-Kochbuch, mit einer persönlichen Widmung von Familie Käfer, überreicht.

Im Anschluss hieß es rein in die Badeklamotten und raus vor’s Haus. Hier wurden wir von Michael und Axel in Empfang genommen. Die beiden statten uns mit Schwimmwesten und weiterem Equipment aus. Vollbepackt marschierten wir zusammen an das Seeufer, wo noch mehr Material aufgebaut war. Unsere Challenge: Baut aus Tonnen, Brettern, Spanngurten und Seilen Floße, die uns sicher über den Tegernsee bringen. Dazu wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt.

Mit Unterstützung der beiden Guides gelang es uns schließlich die drei Flöße seetauglich zu machen.
Nun sollte jeder auf einen Zettel seine Wünsche für die Zukunft notieren. Diese wurden dann in zwei Flaschen luft- und wasserdicht mit einem Korken verschlossen.

Und dann hieß es, auf die Flöße, fertig, los.

Und tatsächlich hat es jedes Team geschafft, ein seetaugliches Floß zu bauen.

Nachdem auch unsere Betreuer noch einen Platz auf einem Floß fanden, ging die Reise los. Schon nach kurzer Zeit war es dann an der Zeit unsere Wünsche „ins Universum zu schicken“. Mit viel Schwung wurden die beiden Flaschen mit den Wünschen im Tegernsee versenkt. Danach wagten einige den Sprung ins kalte Wasser. Da uns das Wetter ein bisschen im Stich ließ, mussten wir recht schnell wieder zurück an Land. Hier bauten wir unsere Flöße wieder in Einzelteile auseinander, um sie dann wieder zurück zum Parkplatz zu bringen.

Beim Fußmarsch halfen dann alle mit. Denn als Team hilft man zusammen, egal was kommt.

In diesem Sinne an dieser Stelle nochmals vielen Dank für den großartigen Zusammenhalt in den letzten drei gemeinsamen Jahren und auch ein großes Dankeschön an das Ausbildungs-Team für das spitzen Engagement für uns Azubis 🙂

 

 

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

Eis essen für den guten Zweck

Ob Regen oder Sonnenschein, ein Eis darf’s immer sein!

Bei Käfer haben wir Trainees ein Patenkind bei der Kindernothilfe. Um Edmar, so heißt unser Patenkind, zu unterstützen, organisieren wir regelmäßig Spendenaktionen.
Dieses Mal haben wir in der BMW Welt einen Eisverkauf mit selbst produziertem Eis von unseren Konditor-Azubis organisiert. Hierfür haben wir vorab fleißig Werbung auf sämtlichen Käfer Social Media Kanälen gemacht und in der Nähe der BMW Welt Plakate für unsere Spendenaktion aufgehängt.



Es kann losgehen…

Unser Plan, den Eisstand auf der Außenfläche der BMW Welt aufzubauen wurde leider von heftigen Regenschauern durchkreuzt. Aber wie heißt es so schön: Wenn Plan A nicht funktioniert, hat das Alphabet noch 25 weitere Buchstaben. 😉 Also schnell weiter mit Plan B,  denn eines war uns klar: wir wollten alle Besucher mit einem Eis in der Hand sehen.
Daher haben wir kurzerhand unseren Eisverkauf einfach nach drinnen verlegt.

Und es hat geklappt. Und wie!
Trotz Regen waren die Besucher  „heiß“ auf unser Eis und interessierten sich sehr für unsere Spendenaktion.

Damit alles rund läuft, haben wir uns aufgeteilt: zwei an der Kasse, um die Spenden zu koordinieren und zwei haben unser leckeres Eis in der Waffel oder im Becher angeboten.

Das Spektakuläre an unserem Eisstand?

Neben den Probier-Portionen um besondere Sorten zu testen, ganz klar der Show-Effekt mit Trockeneis – ein echter Besuchermagnet. 

Das Beste: das selbstgemachte Eis von unseren Konditor-Azubis kam super an. Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Kollegen uns Sponsoren für die tolle Unterstützung. Ohne euch hätten wir den Eisverkauf nicht so erfolgreich umsetzen können!
Wir möchten uns auch bei allen Besuchern bedanken, die mit Ihrer Spende unserem Patenkind Edmar außerhalb seines abgeschiedenen Dorfes auf den Philippinen eine gute Schulbildung und verbesserte Lebensbedingungen ermöglichen.

Das Fazit unserer Trainee-Spendenaktion?

Eis verkaufen bei Sonnenschein kann ja jeder. Daher haben wir es einfach mal bei Regen probiert und es lief spitze! 😉 Also niemals vom Wetter unterkriegen lassen, denn ob Regen oder Sonnenschein, ein Eis darf’s immer sein!

 

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

Ich bin dann mal Küchenchef

Hi,

ich bin Marvin und stehe normalerweise als Koch-Azubi hinter dem Herd. Nicht jedoch heute. Heute bin ich der Küchenchef und bei der Veranstaltung „Azubis bewirten ihre Eltern“ verantwortlich für eine 20-köpfige Koch-Azubi-Mannschaft.
6 Gänge. 70 Personen.
Unsere Gäste? Unsere Eltern, Ausbilder und Frau Käfer – gaaaar kein Druck also 😉

Wir Jungs aus der Küche sehen uns ja gerne als die harten Rockstars der Gastro. Aber ganz ehrlich, gerade habe ich ordentlich Puls. Während ich nochmal tief durchatme kommen meine Kumpels und Azubi-Kollegen Lukas und Lucas um’s Eck, werfen mir meine Kochjacke zu und meinen grinsend: „Showtime! Hau’n wir sie vom Hocker!“ Also rein in die Kochjacke, meine persönliche Rüstung und auf in die Küchenschlacht.

Los geht’s

Als ich in der Küche der Käfer-Schänke eintreffe, stehen meine Azubi-Kollegen aus dem ersten Lehrjahr bereits in den Startlöchern und warten auf meine Anweisungen. Denn wir haben einiges vor heute. Unser Menü ist das Ergebnis aus sechs Monaten experimentieren und tüfteln und eine echte Herzensangelegenheit. Ganz bescheiden würde ich mal sagen, dass es sich echt sehen lassen kann;)

Anfangs fühle ich mich noch ein bisschen komisch dabei den anderen Azubis Aufgaben zuzuteilen. Aber wir sind eine super Mannschaft, sodass sich alle sofort motiviert und voller Konzentration ans Schnippeln, Rühren und Braten machen.

Die Gäste sind da

Wir sind total im Flow und gerade als ich den Grill anfeuere informiert uns Ludwig, Azubi zum Veranstaltungskaufmann und Projektleiter an diesem Tag, dass die ersten Gäste da sind. Also ran an die Teller und ersten Gang anrichten. Dank spitzen Teamwork geht alles auf die Minute über den Pass. Da muss ein High-Five mit meiner Crew schon mal sein  🙂

Jetzt muss es nur noch schmecken. Dank der offenen Küche kann ich alles sozusagen direkt aus der Front Row beobachten. Wie beim Fußball den Lauf aufs Tor, verfolge ich gespannt, wie die ersten Bisse zum Mund geführt werden. Erste Feststellung: Niemand hat etwas ausgespuckt. Zweite: Zufriedene Genießerblicke in den Gesichtern der Gäste. Volltreffer, würde ich sagen 😉

Läuft bei uns

 

Auch bei den anderen Gängen geben wir Vollgas und können sie perfekt im Zeitplan schicken – die präzise Vorbereitung und das mehrfache Probekochen haben sich gelohnt.
Und unser Ansatz, „einfache“ Produkte raffiniert und lecker zuzubereiten, scheint super bei den Gästen anzukommen.

 

Dann ist auch schon das Dessert dran. Eine Kreation unserer Konditoren-Azubis. Während ich der weißen Schoko-Mousse Mandelkrokant als Begleiter mit auf den Weg gebe, fällt mir auf, dass ich damit gerade den letzten Teller des Tages fertig angerichtet habe.

 

6 Gänge, 70 Gäste, 180 Puls und 0 größere Pannen – eigentlich eine ganz coole Bilanz als Küchenchef. Als unser Ausbilder Julian mir stolz auf die Schulter klopft und anerkennend meint: „Das war ganz, ganz großes Kino“, hab ich dann auch so ein kleines bisschen Gänsehaut.
Vielen Dank an meine super Sous Chefs Lukas und Lucas – die spitzen Zusammenarbeit war absolut #meinkäfermoment 🙂

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

Tequila es nuestro amigo

Woraus wird eigentlich Tequila hergestellt? Dieser Frage ist Bernd aus dem Team Unternehmenskommunikation bei unserer Tequila-Schulung mit Experte Marcel gleich mal nachgegangen. Uns hat er verraten, was er dabei herausgefunden hat:

„Tequila? Das wird doch aus einem Kaktus produziert, oder?“
Marcel klärt auf: Sein Tequila wird hauptsächlich aus der blauen Weber-Agave Pflanze hergestellt. Um genauer zu sein, aus dem Herzen der Agave, die Pina. Die Pflanze benötigt ca. 8 bis 12 Jahre, bis diese ihre volle Größe erreicht hat und geerntet werden kann. Aufgrund der langen Wartezeit bis zur Produktion, spricht man auch von einem sehr edlen Brand.

Der Garprozess:

Nach der Pina-Ernte werden die Kernstücke zur Brennerei transportiert. Dort werden diese nach Krankheiten und der Mindesthöhe von ca. 50 cm geprüft. Nach der Halbierung wird die Pina traditionell in einem Ziegelofen gegart. Was meint ihr,
wie viele Stunden verbringen die Pinas in dem Ziegelofen?*
Danach werden die Agavenstücke über 24 Stunde abgekühlt, bevor die Fasern zermahlen und mit Wasser abgesprüht werden. Der gewonnene Agavenmost (mosto fresco) wird nun weiter verarbeitet.

Die Fermentation:

Für seinen Qualitäts-Tequila verwendet unser Experte nur Zucker aus Agaven. Somit besteht dieser also zu 100 % aus Agaven. Bei günstigerem Tequila wird mit bis zu 49 % einer anderen Zuckerart produziert. Wisst ihr, wie man diesen Tequila in Fachkreisen nennt?*
In großen Behältern aus rostfreiem Stahl findet die Fermentation statt. Dabei werden Wasser, Hefe und Nährstoffe für die Fermentation zugegeben. Sobald die Hefezellen nach 72 Stunden die Arbeit beendet haben, ist der Most fertig und der Umwandlungsprozess von Zucker in Alkohol abgeschlossen.

Die Destillation:

Die Flüssigkeit wird bei der Destillation bis zum Siedepunkt des Alkohols erhitzt. Dabei verdampft der Alkohol und wird in einem Kühler geleitet. Dieser kondensiert in dem Behälter. Nach mexikanischem Standard wird der Agavensaft zweimal destilliert. Bei der zweiten Destillation erhält der Saft 35-40 Prozent Alkoholgehalt. Wie viel Prozent Alkohol erhält der Agavensaft in der ersten Destillation?*
Nach der Destillation ist der „Silver“ Tequila entstanden. Dieser hat eine leichte Agave- & Zitrusnote.

Die Reifung:

Unser Experte lässt seinen Tequila in Holzfässern aus ungarischer Eiche oder auch in benutzten Bourbon Fässern reifen. Diese geben den zwei Arten, Reposado und Anejo, die besondere Note. Der Reposado Tequila reift bis zu 3-5 Monaten in den Holzfässern.
Wie viele Monate muss ein Tequila reifen um sich Anejo nennen zu dürfen?*


Der Reposado erhält durch die längere Lagerung einen weicheren Geschmack als der Silver und ist farblich leicht golden. Der Premium Tequila Anejo hat eine bernsteinartige Färbung und einen komplexen und besonders weichen Geschmack.

In diesem Sinne: Salud Chicas y Muchachos!

*LÖSUNG:
1. 48 Stunden
2. Mixto
3. 20 bis 30 Prozent
4. 12 Monate

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

In Hamburch sagt man „Moin“

Unsere Koch-Azubis aus dem 3.Lehrjahr haben diesen Monat einen Abstecher in den hohen Norden gemacht, um sich auf der INTERNORGA, der internationalen Messe für Hotellerie und Gastronomie, die neusten Food- & Gastro-Trends anzuschauen. Linus hat für uns die Highlights zusammengefasst:

Vom sonnigen Süden ging es 6 Stunden Richtung Norden, wo in Hamburg das berühmte „graue Hafenwetter“ auf uns wartete 😉 Nach kurzem Stopp zum Einchecken im Hostel, machten wir uns direkt auf den Weg in Richtung Schanzenviertel. Und wie könnte es bei Köchen anders sein, hat es uns als Erstes in ein typisches Hamburger Fischlokal gezogen, indem wir uns für das anschließende Match Hamburg gegen Frankfurt stärken konnten.
Nach jeder Menge Fußball-Action ging es zu Fuß weiter zur berühmten Reeperbahn.

Denn ein Besuch auf dem Kiez gehört zu einem Hamburg-Besuch einfach dazu – genauso wie ein „Frühstück“ auf dem Hamburger Fischmarkt. Um diesen zu erleben, heißt es aber früh aufstehen. Sehr früh. Viel zu früh – aber es lohnt sich.

So wurden wir um 5.00 Uhr mit einem gut gelaunten „Moin, Moin“ und einer beeindruckenden Stimmung am Hafen begrüßt.

Nachdem wir uns mit leckeren Bismarck-Brötchen (aka. A Fischsemme) und einem kühlen Astra eingedeckt hatten, suchten wir uns an einem der Biertische direkt an der Elbe ein schönes Plätzchen und konnten einen wunderschönen Sonnenaufgang genießen – knallig rot & ein wirklich tolles Naturschauspiel.

Wenig später wartete dann auch schon das nächste Highlight auf uns: die INTERNORGA J Hier wartete eine unglaubliche Vielfalt an Messeständen auf uns, die sich alle um unsere größte Leidenschaft drehten: die Gastronomie. Für uns ein bisschen wie im Schlaraffenland 😉

Apropos Schlaraffenland – abends wartete dann noch eine Überraschung auf uns:
Ein geniales 3-Gang-Menü in Tim Mälzer’s Restaurant „Bullerei“.

Es war nicht nur mega lecker, sondern auch spannend, ein Restaurant zur Abwechslung mal wieder aus der Perspektive eines Gastes zu erleben.

Bevor es am nächsten Tag wieder zurück in die Heimat ging, stand noch eine kleine Sightseeing-Tour auf dem Programm: Ein super Frühstück in einer Kaffeerösterei, ein Spaziergang durch die Speicherstadt und eine Besichtigung der Elbphilharmonie. Und dann hieß es auch schon wieder: „Servus, München“

 

 

Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone