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Top-Ausbilder Award 2017

Seit 15 Jahren verleihen der Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD) und die Zeitschrift „Küche“ den Top-Ausbilder Award. Dieses Jahr war auch unsere Kitchen-Crew mit am Start. Wie das Ganze abgelaufen ist und wer am Ende jubeln durfte, hat uns Koch-Azubi Martin verraten.

Die Bewerbung

Bereits im Frühjahr 2017 begann für uns das zweistufige Bewerbungsverfahren. Den Auftakt bildete ein Besuch der Top-Ausbilder Jury bei uns in der Produktionsküche in Parsdorf. Dabei stand eine Küchenführung, ein kleiner, von uns Azubis vorbereiteter Snack und die Gelegenheit zum Austausch mit Ausbildern und Auszubildenden auf dem Programm. Wir konnten überzeugen und wurden für die finale Runde nominiert. Yeah, jetzt hieß es Daumen drücken 🙂

Ab nach Frankfurt

Am 29.09.2017 durften mein Azubi-Kollege Marvin (3. Lehrjahr) und ich zusammen mit unserem Küchendirektor Markus Hörner und unserer Ausbildungsbetreuerin Andrea Esterl zur Preisverleihung nach Frankfurt fahren.
Vor der abendlichen Vergabe des Awards, stand ein erlebnisreicher Tag mit vielen spannenden Vorträgen auf dem Programm:
Zunächst hielt die Trendforscherin Hanni Rützler einen Vortrag mit dem Titel: „Warum Küchenchefs die Rockstars von morgen bleiben“. In ihrem Vortrag beleuchtete sie aktuelle und zukünftige Ernährungstrends. Dabei ging sie u.a. der Frage auf den Grund, wie sich der Fleischkonsum entwickeln wird und welche Rolle alternative Proteinquellen in der Zukunft spielen werden.
Im Anschluss befasste sich Thomas Pütter in seinem Vortrag mit der Personalarbeit in gastronomischen Betrieben.
Nach dem Mittagessen besuchten wir einen Workshop von Lars Jungermann. Hier wurde uns gezeigt, wie man mithilfe des sogenannten „Pacojet“, eine Maschine aus der Profi-Küche zur Verarbeitung von tiefgefrorenen Lebensmitteln, eigene Inhouse Convenience herstellen kann und damit in Zukunft wirtschaftlicher und nachhaltiger arbeitet.
Im Anschluss daran stellte uns Mitbegründer Réne Frank das Konzept der CODA Dessert Bar in Berlin vor.
Abschließend sprach der Teammanager der Köche-Nationalmannschaft Ronny Pietzner über das Thema der gesunden Ernährung in einer digitalisierten Gastronomie.

Die Verleihung

Am Abend fand dann die Verleihung des Top-Ausbilder Awards 2017 im Rahmen eines Galaabends statt, bei dem wir ein leckeres Drei-Gänge-Menü genießen durften.
Die fünf nominierten Betriebe wurden im Laufe des Abends durch ihre Ausbilder und Auszubildenden vorgestellt und bei mehreren Fragerunden von Moderatorin und Jury „gelöchert“ 😉

Dann endlich der Moment, auf den wir hingefiebert hatten:
Die Verkündung der Award-Gewinner.
„Wenn wir auch in zehn Jahren noch essen wollen, dann müssen wir uns in der Ausbildung engagieren. Es geht um den Fortbestand unseres Berufs.“ Als die Moderatorin mit diesem Zitat von unserem Küchendirektor Markus Hörner begann, brach an unserem Tisch großer Jubel aus, denn damit stand fest, dass wir den Top-Ausbilder Award 2017 zu uns ins schöne München holen 😉

Der Abend klang mit Fotoshootings, tollen Gesprächen und einer schönen Feier im Kreise vieler Köche aus.
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen von uns Azubis auch bei allen Ausbildern für deren großartigen Einsatz und Leidenschaft bedanken. Ihr rockt 🙂

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Haferl on tour für die gute Sache

#pointeevshaferl

Letzte Woche ging’s auf Instagram unter dem Hashtag #pointeevshaferl mit zwei Münchner Maskottchen auf Reisen. Denn unser Käfer Haferl hatte den PAYBACK Pointee zu einer kleinen Foto-Challenge für die gute Sache herausgefordert. Mitarbeitende von PAYBACK und unsere Käfer-Crew waren aufgerufen, den PAYBACK Pointee bzw. das Käfer Haferl mit „on tour“ zu nehmen, Fotos zu schießen und anschließend auf Instagram mit dem Hashtag #pointeevshaferl zu posten.

Los geht’s

 

Seoul, Bangkok, Tansania, Land’s End, Côte d’Azur, Italien…unser Haferl hat dabei einige Kilometer für den guten Zweck zurückgelegt und lieferte sich mit dem Pointee von PAYBACK ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen.

And the winner is…

Jetzt wurde ausgezählt und es steht fest: Unser Haferl hat die #pointeevshaferl Aktion auf Instagram gewonnen!!! Yeaaah!!! 🎉 Somit dürfen sich die Familien im Ronald McDonald Haus am Deutschen Herzzentrum, bei dem Clarissa Käfer Schirmherrin ist, im Oktober über einen Spielenachmittag mit Pointee, PAYBACK und uns freuen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Käfer-Crew für den spitzen Einsatz für den guten Zweck und an Pointee und seine „Blaumacher“-Crew für das geniale #battle

Neugierig, was unser Haferl noch erlebt hat? Dann gleich mal bei Instagram vorbeischauen 🙂

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Wir haben fertig – Azubi Abschlussfahrt 2017

Michaela hat bei uns gerade erfolgreich ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement abgeschlossen und hat uns erzählt, was sie bei der Azubi-Abschlussfahrt Spannendes erlebt hat:

3 Jahre ist es nun her, dass wir mit unserer Ausbildung bei Käfer begonnen haben. Und jetzt ist es vollbracht. Eine aufregende, anstrengende, lernintensive und lehrreiche Zeit ist nun vorbei. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt und das muss natürlich gefeiert werden. 🙂

Tag 1

Mehr oder weniger ausgeschlafen ging es um 7:45 Uhr gemeinsam mit unserer Ausbildungsbetreuerin Andrea Esterl und dem Fachausbilder der Köche, Julian Mergarten, mit der BOB (Bayerische Oberland Bahn) in  Richtung Schliersee.

First Stop: Agatharied

Hier startete unsere kulinarische Abschlussfahrt. Nach einer kurzweiligen Zugfahrt und einem kurzen Fußmarsch wurden wir von Herrn Schlegel von der Firma Lantenhammer begrüßt. Die Destillerie Lantenhammer ist einer unserer Lieferanten für Edelbrände und Liköre. Die modernste Destillerie Europas wurde bereits 1928 gegründet (also 2 Jahre vor unserer Firmengründung) und ist noch immer in Familienbesitz. Zu allererst durften wir uns einen kurzen Unternehmensfilm anschauen, der uns einen ersten Eindruck vermittelte. Danach starteten wir den Rundgang über das Firmengelände. Die riesigen Behälter auf dem Parkplatz sind nicht zu übersehen. Hier werden die Früchte das erste Mal eingemaischt, temperaturgesteuert und mittels Reinzuchthefen vergoren. Danach wird das Destillat zweimal in kupfernen Brennblasen aus der Maische gelöst. Zu dieser Zeit hat das Destillat einen Alkoholgehalt von ca. 80 %. Hier durfte jeder einmal einen klitzekleinen Tropfen probieren.

Weiter ging es in die Abfüllhalle. Hier steht eine Spezialmaschine, die je nach Produkt neu eingestellt werden muss, damit die Flüssigkeiten in die richtigen Flaschen abgefüllt werden können. Diese Einstellung kann schon mal bis zu drei Stunden dauern. Einige Sorten werden sogar noch mit Hand abgefüllt. Dabei sitzt ein Mitarbeiter vor einer kleinen Zapfanlage und füllt und verschließt jede Flasche einzeln mit der Hand. Ganz schön anstrengend!
Danach hieß es „Probieren geht über studieren“! Wir durften einige der Edelbrände verkosten und sind zu dem Fazit gekommen: Schmeckt seeeeeeehr lecker 🙂

Next Stop: Neuhaus

Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir gegen Mittag bei der Destillerie SLYRS an. In der SLYRS Caffee & Lunchery stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen für das weitere Programm. Man muss ja schließlich zwischendurch eine Grundlage schaffen 😉

Frisch gestärkt besichtigten wir, wieder zusammen mit Herrn Schlegel, das Firmengelände. Lantenhammer und SLYRS gehören zur ein und derselben Familie. Während Lantenhammer sich auf Edelbrände und Liköre spezialisiert hat, konzentriert SLYRS sich auf die Herstellung von Whiskey. Dieser wird aus gemälzter Gerste hergestellt. Danach wird die Gerste schonend durch Buchenholzrauch gedarrt (getrocknet). Auch hier haben wir zwischendurch eine Geschmacksprobe entnommen und festgestellt, dass die aktuelle Flüssigkeit noch sehr stark nach Gerste schmeckt. Weiter ging es zu den Lagerhallen, in denen tausende von Fässern gelagert sind.

Je nach Sorte lagern die Fässer zwischen sechs und zwölf Jahren. Und wenn wir schon mal hier waren, ging es nach einem Selfie im Keller …

… weiter zur nächsten Verkostung. Natürlich genau in der vorgegebenen Reihenfolge. 🙂

Probieren durften wir das Herzstück der Firma SLYRS: Den SLYRS 12 Years Aged.
Auch hier das Fazit: Seeeeeehr gut 🙂

Last Stop of the Day: Schliersee

Mit dem Bus ging es dann weiter Richtung Schliersee. Hier checkten wir in unser Hotel ein und konnten uns für den Abend fertig machen.

Nach kurzem Fußmarsch entlang des Schliersees, wartete im Restaurant Charivari unser Abendessen auf uns. Bei einem 3-Gänge-Menü wurde auf die Ausbildung zurückgeblickt und die kuriosesten Geschichten in dieser Zeit ausgetauscht. Wahnsinn, was jeder so erlebt hat.

 

Tag 2

Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es zur Naturkäserei Tegernseer Land. Dort empfing uns Herr Seebacher, der für den Vertrieb zuständig ist. Beim Rundgang um und durch das Haus haben wir jede Menge über das Unternehmen und die Produkte erfahren. So wurde beispielsweise extra eine Genossenschaft gegründet, die die Zusammenarbeit mit den Bauern und der Naturkäserei regelt. Zum Schluss durften wir uns auch hier durch die verschiedenen Produkte schlemmen.

Sieht das nicht lecker aus:)

Nach dem zweiten Frühstück machten wir uns zu unserer letzten Station auf: Gut Kaltenbrunn in Gmund. Dort angekommen begrüßte uns bereits Clarissa Käfer und unsere Personalleiterin Martina Eberl, die uns zum gemeinsamen Mittagessen einluden. An zwei langen Tafeln durften wir für unser 3-Gänge-Menü Platz nehmen. Als Vorspeise wurde der Gutshofsalat mit Pfifferlingen, Himbeeren und Heidelbeeren serviert. Als Hauptgang konnte zwischen gegrilltem Filet vom Hohenloher Ferkel und einer kross gebratenen Lachsforelle ausgewählt werden. Zum Nachtisch durften wir uns auf ein Schokoladen-Basilikummousse freuen.

Nach dem Mittagessen wartete schon das nächste Highlight – die offizielle Zeugnisübergabe. Zusammen mit unserem Ausbildungszeugnis bekamen wir ein hochwertiges Käfer-Kochbuch, mit einer persönlichen Widmung von Familie Käfer, überreicht.

Im Anschluss hieß es rein in die Badeklamotten und raus vor’s Haus. Hier wurden wir von Michael und Axel in Empfang genommen. Die beiden statten uns mit Schwimmwesten und weiterem Equipment aus. Vollbepackt marschierten wir zusammen an das Seeufer, wo noch mehr Material aufgebaut war. Unsere Challenge: Baut aus Tonnen, Brettern, Spanngurten und Seilen Floße, die uns sicher über den Tegernsee bringen. Dazu wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt.

Mit Unterstützung der beiden Guides gelang es uns schließlich die drei Flöße seetauglich zu machen.
Nun sollte jeder auf einen Zettel seine Wünsche für die Zukunft notieren. Diese wurden dann in zwei Flaschen luft- und wasserdicht mit einem Korken verschlossen.

Und dann hieß es, auf die Flöße, fertig, los.

Und tatsächlich hat es jedes Team geschafft, ein seetaugliches Floß zu bauen.

Nachdem auch unsere Betreuer noch einen Platz auf einem Floß fanden, ging die Reise los. Schon nach kurzer Zeit war es dann an der Zeit unsere Wünsche „ins Universum zu schicken“. Mit viel Schwung wurden die beiden Flaschen mit den Wünschen im Tegernsee versenkt. Danach wagten einige den Sprung ins kalte Wasser. Da uns das Wetter ein bisschen im Stich ließ, mussten wir recht schnell wieder zurück an Land. Hier bauten wir unsere Flöße wieder in Einzelteile auseinander, um sie dann wieder zurück zum Parkplatz zu bringen.

Beim Fußmarsch halfen dann alle mit. Denn als Team hilft man zusammen, egal was kommt.

In diesem Sinne an dieser Stelle nochmals vielen Dank für den großartigen Zusammenhalt in den letzten drei gemeinsamen Jahren und auch ein großes Dankeschön an das Ausbildungs-Team für das spitzen Engagement für uns Azubis 🙂

 

 

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Eis essen für den guten Zweck

Ob Regen oder Sonnenschein, ein Eis darf’s immer sein!

Bei Käfer haben wir Trainees ein Patenkind bei der Kindernothilfe. Um Edmar, so heißt unser Patenkind, zu unterstützen, organisieren wir regelmäßig Spendenaktionen.
Dieses Mal haben wir in der BMW Welt einen Eisverkauf mit selbst produziertem Eis von unseren Konditor-Azubis organisiert. Hierfür haben wir vorab fleißig Werbung auf sämtlichen Käfer Social Media Kanälen gemacht und in der Nähe der BMW Welt Plakate für unsere Spendenaktion aufgehängt.



Es kann losgehen…

Unser Plan, den Eisstand auf der Außenfläche der BMW Welt aufzubauen wurde leider von heftigen Regenschauern durchkreuzt. Aber wie heißt es so schön: Wenn Plan A nicht funktioniert, hat das Alphabet noch 25 weitere Buchstaben. 😉 Also schnell weiter mit Plan B,  denn eines war uns klar: wir wollten alle Besucher mit einem Eis in der Hand sehen.
Daher haben wir kurzerhand unseren Eisverkauf einfach nach drinnen verlegt.

Und es hat geklappt. Und wie!
Trotz Regen waren die Besucher  „heiß“ auf unser Eis und interessierten sich sehr für unsere Spendenaktion.

Damit alles rund läuft, haben wir uns aufgeteilt: zwei an der Kasse, um die Spenden zu koordinieren und zwei haben unser leckeres Eis in der Waffel oder im Becher angeboten.

Das Spektakuläre an unserem Eisstand?

Neben den Probier-Portionen um besondere Sorten zu testen, ganz klar der Show-Effekt mit Trockeneis – ein echter Besuchermagnet. 

Das Beste: das selbstgemachte Eis von unseren Konditor-Azubis kam super an. Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Kollegen uns Sponsoren für die tolle Unterstützung. Ohne euch hätten wir den Eisverkauf nicht so erfolgreich umsetzen können!
Wir möchten uns auch bei allen Besuchern bedanken, die mit Ihrer Spende unserem Patenkind Edmar außerhalb seines abgeschiedenen Dorfes auf den Philippinen eine gute Schulbildung und verbesserte Lebensbedingungen ermöglichen.

Das Fazit unserer Trainee-Spendenaktion?

Eis verkaufen bei Sonnenschein kann ja jeder. Daher haben wir es einfach mal bei Regen probiert und es lief spitze! 😉 Also niemals vom Wetter unterkriegen lassen, denn ob Regen oder Sonnenschein, ein Eis darf’s immer sein!

 

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Ich bin dann mal Küchenchef

Hi,

ich bin Marvin und stehe normalerweise als Koch-Azubi hinter dem Herd. Nicht jedoch heute. Heute bin ich der Küchenchef und bei der Veranstaltung „Azubis bewirten ihre Eltern“ verantwortlich für eine 20-köpfige Koch-Azubi-Mannschaft.
6 Gänge. 70 Personen.
Unsere Gäste? Unsere Eltern, Ausbilder und Frau Käfer – gaaaar kein Druck also 😉

Wir Jungs aus der Küche sehen uns ja gerne als die harten Rockstars der Gastro. Aber ganz ehrlich, gerade habe ich ordentlich Puls. Während ich nochmal tief durchatme kommen meine Kumpels und Azubi-Kollegen Lukas und Lucas um’s Eck, werfen mir meine Kochjacke zu und meinen grinsend: „Showtime! Hau’n wir sie vom Hocker!“ Also rein in die Kochjacke, meine persönliche Rüstung und auf in die Küchenschlacht.

Los geht’s

Als ich in der Küche der Käfer-Schänke eintreffe, stehen meine Azubi-Kollegen aus dem ersten Lehrjahr bereits in den Startlöchern und warten auf meine Anweisungen. Denn wir haben einiges vor heute. Unser Menü ist das Ergebnis aus sechs Monaten experimentieren und tüfteln und eine echte Herzensangelegenheit. Ganz bescheiden würde ich mal sagen, dass es sich echt sehen lassen kann;)

Anfangs fühle ich mich noch ein bisschen komisch dabei den anderen Azubis Aufgaben zuzuteilen. Aber wir sind eine super Mannschaft, sodass sich alle sofort motiviert und voller Konzentration ans Schnippeln, Rühren und Braten machen.

Die Gäste sind da

Wir sind total im Flow und gerade als ich den Grill anfeuere informiert uns Ludwig, Azubi zum Veranstaltungskaufmann und Projektleiter an diesem Tag, dass die ersten Gäste da sind. Also ran an die Teller und ersten Gang anrichten. Dank spitzen Teamwork geht alles auf die Minute über den Pass. Da muss ein High-Five mit meiner Crew schon mal sein  🙂

Jetzt muss es nur noch schmecken. Dank der offenen Küche kann ich alles sozusagen direkt aus der Front Row beobachten. Wie beim Fußball den Lauf aufs Tor, verfolge ich gespannt, wie die ersten Bisse zum Mund geführt werden. Erste Feststellung: Niemand hat etwas ausgespuckt. Zweite: Zufriedene Genießerblicke in den Gesichtern der Gäste. Volltreffer, würde ich sagen 😉

Läuft bei uns

 

Auch bei den anderen Gängen geben wir Vollgas und können sie perfekt im Zeitplan schicken – die präzise Vorbereitung und das mehrfache Probekochen haben sich gelohnt.
Und unser Ansatz, „einfache“ Produkte raffiniert und lecker zuzubereiten, scheint super bei den Gästen anzukommen.

 

Dann ist auch schon das Dessert dran. Eine Kreation unserer Konditoren-Azubis. Während ich der weißen Schoko-Mousse Mandelkrokant als Begleiter mit auf den Weg gebe, fällt mir auf, dass ich damit gerade den letzten Teller des Tages fertig angerichtet habe.

 

6 Gänge, 70 Gäste, 180 Puls und 0 größere Pannen – eigentlich eine ganz coole Bilanz als Küchenchef. Als unser Ausbilder Julian mir stolz auf die Schulter klopft und anerkennend meint: „Das war ganz, ganz großes Kino“, hab ich dann auch so ein kleines bisschen Gänsehaut.
Vielen Dank an meine super Sous Chefs Lukas und Lucas – die spitzen Zusammenarbeit war absolut #meinkäfermoment 🙂

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Tequila es nuestro amigo

Woraus wird eigentlich Tequila hergestellt? Dieser Frage ist Bernd aus dem Team Unternehmenskommunikation bei unserer Tequila-Schulung mit Experte Marcel gleich mal nachgegangen. Uns hat er verraten, was er dabei herausgefunden hat:

„Tequila? Das wird doch aus einem Kaktus produziert, oder?“
Marcel klärt auf: Sein Tequila wird hauptsächlich aus der blauen Weber-Agave Pflanze hergestellt. Um genauer zu sein, aus dem Herzen der Agave, die Pina. Die Pflanze benötigt ca. 8 bis 12 Jahre, bis diese ihre volle Größe erreicht hat und geerntet werden kann. Aufgrund der langen Wartezeit bis zur Produktion, spricht man auch von einem sehr edlen Brand.

Der Garprozess:

Nach der Pina-Ernte werden die Kernstücke zur Brennerei transportiert. Dort werden diese nach Krankheiten und der Mindesthöhe von ca. 50 cm geprüft. Nach der Halbierung wird die Pina traditionell in einem Ziegelofen gegart. Was meint ihr,
wie viele Stunden verbringen die Pinas in dem Ziegelofen?*
Danach werden die Agavenstücke über 24 Stunde abgekühlt, bevor die Fasern zermahlen und mit Wasser abgesprüht werden. Der gewonnene Agavenmost (mosto fresco) wird nun weiter verarbeitet.

Die Fermentation:

Für seinen Qualitäts-Tequila verwendet unser Experte nur Zucker aus Agaven. Somit besteht dieser also zu 100 % aus Agaven. Bei günstigerem Tequila wird mit bis zu 49 % einer anderen Zuckerart produziert. Wisst ihr, wie man diesen Tequila in Fachkreisen nennt?*
In großen Behältern aus rostfreiem Stahl findet die Fermentation statt. Dabei werden Wasser, Hefe und Nährstoffe für die Fermentation zugegeben. Sobald die Hefezellen nach 72 Stunden die Arbeit beendet haben, ist der Most fertig und der Umwandlungsprozess von Zucker in Alkohol abgeschlossen.

Die Destillation:

Die Flüssigkeit wird bei der Destillation bis zum Siedepunkt des Alkohols erhitzt. Dabei verdampft der Alkohol und wird in einem Kühler geleitet. Dieser kondensiert in dem Behälter. Nach mexikanischem Standard wird der Agavensaft zweimal destilliert. Bei der zweiten Destillation erhält der Saft 35-40 Prozent Alkoholgehalt. Wie viel Prozent Alkohol erhält der Agavensaft in der ersten Destillation?*
Nach der Destillation ist der „Silver“ Tequila entstanden. Dieser hat eine leichte Agave- & Zitrusnote.

Die Reifung:

Unser Experte lässt seinen Tequila in Holzfässern aus ungarischer Eiche oder auch in benutzten Bourbon Fässern reifen. Diese geben den zwei Arten, Reposado und Anejo, die besondere Note. Der Reposado Tequila reift bis zu 3-5 Monaten in den Holzfässern.
Wie viele Monate muss ein Tequila reifen um sich Anejo nennen zu dürfen?*


Der Reposado erhält durch die längere Lagerung einen weicheren Geschmack als der Silver und ist farblich leicht golden. Der Premium Tequila Anejo hat eine bernsteinartige Färbung und einen komplexen und besonders weichen Geschmack.

In diesem Sinne: Salud Chicas y Muchachos!

*LÖSUNG:
1. 48 Stunden
2. Mixto
3. 20 bis 30 Prozent
4. 12 Monate

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In Hamburch sagt man „Moin“

Unsere Koch-Azubis aus dem 3.Lehrjahr haben diesen Monat einen Abstecher in den hohen Norden gemacht, um sich auf der INTERNORGA, der internationalen Messe für Hotellerie und Gastronomie, die neusten Food- & Gastro-Trends anzuschauen. Linus hat für uns die Highlights zusammengefasst:

Vom sonnigen Süden ging es 6 Stunden Richtung Norden, wo in Hamburg das berühmte „graue Hafenwetter“ auf uns wartete 😉 Nach kurzem Stopp zum Einchecken im Hostel, machten wir uns direkt auf den Weg in Richtung Schanzenviertel. Und wie könnte es bei Köchen anders sein, hat es uns als Erstes in ein typisches Hamburger Fischlokal gezogen, indem wir uns für das anschließende Match Hamburg gegen Frankfurt stärken konnten.
Nach jeder Menge Fußball-Action ging es zu Fuß weiter zur berühmten Reeperbahn.

Denn ein Besuch auf dem Kiez gehört zu einem Hamburg-Besuch einfach dazu – genauso wie ein „Frühstück“ auf dem Hamburger Fischmarkt. Um diesen zu erleben, heißt es aber früh aufstehen. Sehr früh. Viel zu früh – aber es lohnt sich.

So wurden wir um 5.00 Uhr mit einem gut gelaunten „Moin, Moin“ und einer beeindruckenden Stimmung am Hafen begrüßt.

Nachdem wir uns mit leckeren Bismarck-Brötchen (aka. A Fischsemme) und einem kühlen Astra eingedeckt hatten, suchten wir uns an einem der Biertische direkt an der Elbe ein schönes Plätzchen und konnten einen wunderschönen Sonnenaufgang genießen – knallig rot & ein wirklich tolles Naturschauspiel.

Wenig später wartete dann auch schon das nächste Highlight auf uns: die INTERNORGA J Hier wartete eine unglaubliche Vielfalt an Messeständen auf uns, die sich alle um unsere größte Leidenschaft drehten: die Gastronomie. Für uns ein bisschen wie im Schlaraffenland 😉

Apropos Schlaraffenland – abends wartete dann noch eine Überraschung auf uns:
Ein geniales 3-Gang-Menü in Tim Mälzer’s Restaurant „Bullerei“.

Es war nicht nur mega lecker, sondern auch spannend, ein Restaurant zur Abwechslung mal wieder aus der Perspektive eines Gastes zu erleben.

Bevor es am nächsten Tag wieder zurück in die Heimat ging, stand noch eine kleine Sightseeing-Tour auf dem Programm: Ein super Frühstück in einer Kaffeerösterei, ein Spaziergang durch die Speicherstadt und eine Besichtigung der Elbphilharmonie. Und dann hieß es auch schon wieder: „Servus, München“

 

 

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Next Stop: Beeerlin

Nach der schönen und manchmal stressigen Weihnachtszeit, hieß es für uns Auszubildende im ersten Lehrjahr:
Next Stop: Berlin 🙂
Felipe, Azubi zum Einzelhandelskaufmann, hat für uns sein Reisetagebuch geöffnet:

Am Donnerstagmorgen geht es mit großen Erwartungen und viel Proviant mit dem Zug in Richtung Hauptstadt, die uns leider mit einer Wolkendecke und einem eisigen Wind empfängt.

Nach einem kurzen Aufenthalt im Hostel geht es auch schon weiter in Richtung Hackesche Höfe, in denen wir uns von den vielen Designerläden, Cafés, Galerien und Kunsthändler inspirieren lassen und schon jetzt den besonderen Flair Berlins verspüren.


Nach einem kurzen Abstecher in den „Paper&Tea“- Shop, in dem wir einiges über die verschiedenen Teesorten und deren Anbaugebiete erfahren, geht unsere Reise weiter in Richtung Kreuzberg, genauer gesagt zum Streetfood Thursday in der Markthalle 9.
Als wir ankommen, können wir unseren Augen kaum trauen, denn uns umgibt eine unglaubliche Vielfalt an kulinarischen Angeboten. Sowohl die asiatischen, spanischen, italienischen, deutschen und türkischen Gerichte, als auch die südamerikanischen Weine lassen unser Herz höher schlagen und am liebsten würden wir von Allem etwas probieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut gestärkt versammeln wir uns anschließend wieder, um den Abend gemeinsam mit einem Spaziergang zum Hostel ausklingen zu lassen.

Am darauffolgenden Tag erwartet uns vor dem Hostel bereits ein waschechter Berliner, der uns auf seiner Bustour durch Berlin die Stadt etwas näher bringt. Ob Alexanderplatz, Brandenburger Tor, oder auch die Szeneviertel Kreuzberg und Charlottenburg, wir bekommen einen weiteren Eindruck dieser schönen und abwechslungsreichen Stadt.
Am Reichstag angekommen, wartet das nächste Highlight auf uns:
ein Mittagessen bei unseren Kollegen im Käfer Dachgartenrestaurant mit atemberaubendem Blick über Berlin und einer anschließenden Führung durch das Reichstagsgebäude.
So etwas bekommt man wirklich nicht alle Tage zu sehen 🙂

Nach vielen interessanten und aufschlussreichen Gesprächen im Reichstag, geht es mit einem kurzen Halt am Wahrzeichen Berlins, dem Brandenburger Tor, zur bunten Schokowelt von Ritter Sport und der Galerie Lafayette. Sowohl dem großen Angebot in der Galerie Lafayette als auch den süßen Verlockungen bei Ritter Sport können wir natürlich nicht widerstehen und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis unsere Tüten voller und voller werden.


Unser letztes gemeinsames Abendessen steht unter dem Motto „Enjoy local healthy food“ und wir bekommen in einem der besten veganen Fine-Dining Restaurants „Kopps“, ein wunderbares 3-Gänge Menu, bei dem die Nachhaltigkeit in den Vordergrund gestellt wird und überwiegend Produkte aus der Region verarbeitet werden.

Nach einer kurzen Nacht heißt es dann leider schon wieder Koffer packen. Doch bevor es wieder nach München geht, wartet noch ein weiteres „kulinarisches Highlight“ Berlins auf uns:
das „Du Bonheur“,
ein kleines, französisch angehauchtes Konditorei-Café. Hier treffen wir unseren ehemaligen Käfer Azubi-Kollegen Michael, der uns eine Runde in die wunderbare Welt der Macarons entführt.

Mit vielen unvergesslichen Momenten und vielen neuen Eindrücken verabschieden wir uns von Berlin und sagen dann wieder: Servus Minga 😉

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Konichiwa aus Minga

Unsere Koch-Azubine Patrizia hat im Land des Lächelns ein kulinarisches Schmankerl entdeckt
uIMG_20170109_201916nd ihren Azubi-Kollegen natürlich sofort davon berichtet. Da wir von Natur aus neugierig sind, haben wir sie uns natürlich gleich geschnappt, damit sie auch uns ihre Entdeckung verrät:

Kulinarisch werden die meisten bei Japan wohl an Sushi und rohen Fisch denken, doch auch das teuerste Fleisch der Welt kommt aus dem Land der aufgehenden Sonne.
Eine Rinderrasse, deren Fleisch nicht nur einen besonders zarten Geschmack hat, sondern auch in seiner Beschaffenheit einzigartig ist.


Durch seine unverwechselbare Marmorierung trocknet das Fleisch beim Braten nicht aus und es bleibt saftig.
Außerdem ist es auch sehr gesund. Es enthält bis zu 50% mehr ungesättigte Fettsäuren, als andere Rinderrassen. Ist cholesterinarm und hat einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren.

Na schon eine Idee um wessen Fleisch es sich handelt?

Hier noch ein paar Tipps:

• Die Japaner nennen es auch Tajima Rind
• Für ihr Wachstum brauchen sie drei mal länger als andere Rassen
• Bis Juli 2014 herrschte ein striktes Export-Verbot seines Gutes
• Bis heute werden nur ausgewählte Partner in Deutschland damit beliefert

Fleischliebhaber werden es schon ahnen…

…es handelt sich hierbei um das Wagyu.

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KUH-linarisch ist es auch unter “Kobe Rind“ bekannt. Doch um sich Kobe nennen zu dürfen, muss es in der Stadt Kobe die auf der Insel Honshu liegt, geboren, aufgezogen, gemästet und geschlachtet werden. Nur etwa 3000 Rinder im Jahr dürfen diesen Namen tragen. Deshalb ist es auch das teuerste Fleisch der Welt.
Es ist also keine eigene Rasse.

 

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Hier seht ihr mich mit meinem Papa sowie Nelson Müller (links) und Lucki Maurer (rechts)

Übrigens findet man Wagyus heutzutage auch bei uns in Deutschland. Z. B. züchtet der bekannte Koch Lucki Maurer, besser bekannt als „der Fleischpapst“, seine Schergengruber-Bio-Wagyus schon selbst.

 

 

 

 

 

 

Hier noch ein paar Tipps für die Zubereitung eines perfekten Wagyu-Steaks:

1. Das Steak sollte vor dem Braten etwa 18 Grad (Zimmertemperatur) haben. Das heißt vor dem Braten mindestens zwei Stunden außerhalb des Kühlschranks lagern. Vor dem Anbraten das Fleisch nicht salzen bzw. würzen.

2. Heizen Sie Ihren Backofen auf 80 °C vor2.

3. Zum Anbraten eignet sich eine unbeschichtete Eisenpfanne perfekt. Verwenden Sie ein wenig Butterschmalz zum Braten (Butterschmalz hat einen höheren Rauchpunkt als normale Butter und schmeckt zum Steak besser als Öl)

4. Erst kurz vor dem Rauchpunkt das Fleisch in die Pfanne geben.

5. Braten Sie das Steak bei hoher Hitze von beiden Seiten an. Je nach Fleischdicke ca. 2 Minuten pro Seite.

6. Wenn sich eine schöne braune Bratkruste gebildet hat, legen Sie die WAGYU-Steaks für etwa 15 Minuten bei ca. 80 °C in den Ofen zum nachziehen.

7. Wichtig: Wagyu sollte durch sein! Nicht Englisch oder Medium. Nur auf diese Art verbindet sich das wertvolle Fett mit dem aromatischen Fleisch. Deshalb liegt die beste Kerntemperatur für Wagyu bei 63-65 Grad (medium-well)

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Everyday I’m truffling…

…denn wie heißt es so schön: „Wer kein Schwein hat, muss die Trüffel eben selber suchen.“ 😉 Dies dachte sich auch unsere Azubine Elena, die bei uns eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau absolviert, und hat sich für ein Referat auf die Suche gemacht, was es mit der teuersten Knolle der Welt auf sich hat.

Für uns hat sie die wichtigsten Facts zusammengefasst und uns fünf Tipps zur optimalen Lagerung von Trüffel verraten:

Trüffel sind unterirdisch wachsende Pilze und bestehen aus 2 Teilen:
– dem essbaren Fruchtkörper und
– dem eigentlichen Pilz: Myzel (Geflecht)
Sie gehen eine Verbindung mit den Wurzeln ihrer Wirtspflanzen ein. In der Regel sind dies Laub- oder Nussbäume. Diese Verbindung erfolgt zum gegenseitigen Nutzen. Das Myzel wickelt sich um die Wurzeln des Baumes und so kommt es zur Symbiose. Erst nach 3-10 Jahren am Baum und bei einer Geflechtbildung von bis zu 50 Meter Tiefe bildet sich erstmals der Fruchtkörper: die uns allen bekannten Trüffel.
Trüffel können Ausmaße von der Größe einer Haselnuss bis zu der einer Apfelsine annehmen und haben einen stark nussigen Geschmack.

Foto: Thorsten Jochim

Bisher wurden etwa 300 verschiedene Sorten Trüffel entdeckt.
Die Wichtigsten unter ihnen sind:

  •  der weiße Trüffel (Oktober – Dezember)
  • Schwarzer Sommertrüffel (April – August / September – Dezember)
    günstigster Trüffel in Europa, auch Burgundertrüffel genannt
  • Schwarzer Wintertrüffel: Dezember-März
    wächst in Frankreich/Spanien, intensiver Geschmack, gut zum Kochen
  • Bianchetto Trüffel: Dezember-März
    wächst in Italien, intensiv, gut bei Fleisch
  • Chinesischer Trüffel und Wüstentrüffel

Trüffekkorb

Der Trüffel wächst meist in 10-40cm Tiefe. Wenn die Sporen reif sind, entsteht ein konzentrierter Geruch und hilft somit, dass Tiere wie Hunde und Schweine die Trüffel finden und die Verbreitung sichern. Trüffel findet man mit Hilfe von Schweinen besonders in offenen Wäldern und mit Hunden in schwer zugänglichen Gebieten.
Die edlen Trüffel sind so selten, dass ein Trüffelsucher mit Hund an einem ganzen Tag manchmal nur 60-80 Gramm weiße oder 200-300 Gramm schwarze Trüffel findet. Dies erklärt, warum Trüffel zu den teuersten Lebensmittel der Welt gehört.

Trüffel 2

5 Tipps zur optimalen Lagerung von Trüffel:

1. Niemals Reis verwenden (entzieht dem Trüffel Wasser).
2. Im Kühlschrank lagern (optimal 2-4 Grad).
3. Weißen Trüffel in Frischhalteboxen aufbewahren.
4. Schwarzen Trüffel am besten offen auf Küchenpapier legen.
5. Je früher der Trüffel verzehrt wird, desto besser. Denn er verliert jeden Tag an Gewicht und auch an Geschmack.

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