KäferCampus
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Es gibt keine zweite Chance für einen guten ersten Eindruck

Ein Termin beim Kunden, ein Gespräch mit dem Vorgesetzten, ein geschäftliches Essen, das eigene Erscheinungsbild im Alltag oder eine Absprache mit dem Gast – überall lauern Tabuthemen, No-Gos und Fettnäpfchen. Dank dem Business-Knigge-Seminar kenne ich nun noch mehr Spielregeln und Verhaltensweisen, die ich noch besser in meinen Berufsalltag einbauen möchte.

Das Seminar war eine äußerst gelungene Mischung aus Präsentation, Gruppenarbeit, Geschichten aus dem Nähkästchen und kleinen Quiz-Sequenzen. Alle Teilnehmer konnten sich selbst mit einbringen, hatten ausreichend Zeit Fragen zu stellen und bekamen zum Nachlesen die 100 wichtigsten Benimmregeln in einen Taschenguide.

Gleich zu Beginn (wie passend) haben wir über bewusste und unbewusste Signale gesprochen. Denn mit dem ersten Eindruck macht sich unser Gegenüber ein Bild von uns. Und es kann sehr lange dauern, um eine missglückte Begegnung wieder wett zu machen. Weiter ging es mit dem Business-Dresscode und Antworten auf Fragen wie, welche Kostüm- oder Anzugfarbe welche Wirkung auf unseren Gegenüber haben kann, wo die Krawattenspitze nach neuesten Erkenntnissen endet und was wir tragen dürfen, wenn wir Einladungen mit Dresscodes wie „business casual“ oder „white tie“ erhalten.

Vieles ist sicherlich eine Entscheidung des gesunden Menschenverstandes. Aber wie man auch während eines Essens durch einen positiven Auftritt punkten kann, durften wir hautnah bei einem gemeinsamen Business-Lunch in der Käfer Schänke erfahren. Ein großes Dankeschön an das Küchen- und Serviceteam. Mit dem Gedanken „Oh wie schön, Mittagessen im Restaurant in einer der Stuben“ gingen wir alle ein Stockwerk tiefer und sahen uns dann plötzlich vor weitere Herausforderungen gestellt (und dies in der Mittagspause): In welcher Hand halte ich wie mein Glas zum Aperitif? Was passiert, wenn es dazu noch praktische Häppchen mit Spießen oder aber Oliven mit Kern gibt? Von welcher Seite setze ich mich gleich noch auf meinen Stuhl (kerzengerade selbstverständlich)? Wie rum liegt die Serviette auf meinem Schoß und wo nach dem Essen? Wann und wie darf ich Brot essen? Und wann trinken? Wie halte ich die Gabel und wann sollte ich als Gastgeber mit dem Essen fertig sein? Und wie beende ich den offiziellen Teil des Essens? Ich hatte das Glück direkt neben der Dozentin – einer wahren Knigge-Expertin – zu sitzen und konnte so völlig entspannt-angespannt meinen Seeaal genießen. Natürlich haben wir den ein oder anderen Fehler absichtlich eingebaut, damit unsere Seminarleiterin viele anschauliche Beispiele zum Erklären hatte. Und nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, aus Gewohnheit oder gar Unwissenheit. Nein, nein, ganz sicher nicht…

Am Nachmittag ging es dann weiter mit der korrekten Anrede für Menschen wie Herrn Dr.-Ing. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Max Mustermann, allgemeinen Umgangsformen im Geschäftsleben und dem manchmal gar nicht so einfachen Smalltalk und den dazugehörigen Tabuthemen. Hier erhielten wir Antworten auf Fragen wie, wer wem die Hand zuerst reicht, wie und in welcher Reihenfolge Menschen miteinander bekannt gemacht werden, wann man (und Frau) aufsteht, wer die Treppe zuerst hochgeht oder zuletzt den Aufzug betritt.

Kurzum: Ein Tag in dem es viel Hintergrundwissen für uns gab, das mit einer angenehmen Portion und Humor sehr kurzweilig vermittelt wurde. Was mir persönlich am meisten imponierte? Dass kein einziges Detail bei der Kursleiterin aufgesetzt wirkte und uns all die Informationen nicht mit erhobenen Zeigefinger, sondern natürlich und sehr sympathisch präsentiert wurden. Jeder Mitarbeiter, der die Gelegenheit bekommt an diesem Seminar teilzunehmen, sollte diese Chance nutzen – egal für wie gesund man seinen eigenen Menschenverstand einstuft. Vielen Dank für diesen Tag.

Dörthe aus der Käfer Schänke über das Seminar „Business Etikette – Ihr professionelles Auftreten“

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