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Konichiwa aus Minga

Unsere Koch-Azubine Patrizia hat im Land des Lächelns ein kulinarisches Schmankerl entdeckt
uIMG_20170109_201916nd ihren Azubi-Kollegen natürlich sofort davon berichtet. Da wir von Natur aus neugierig sind, haben wir sie uns natürlich gleich geschnappt, damit sie auch uns ihre Entdeckung verrät:

Kulinarisch werden die meisten bei Japan wohl an Sushi und rohen Fisch denken, doch auch das teuerste Fleisch der Welt kommt aus dem Land der aufgehenden Sonne.
Eine Rinderrasse, deren Fleisch nicht nur einen besonders zarten Geschmack hat, sondern auch in seiner Beschaffenheit einzigartig ist.


Durch seine unverwechselbare Marmorierung trocknet das Fleisch beim Braten nicht aus und es bleibt saftig.
Außerdem ist es auch sehr gesund. Es enthält bis zu 50% mehr ungesättigte Fettsäuren, als andere Rinderrassen. Ist cholesterinarm und hat einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren.

Na schon eine Idee um wessen Fleisch es sich handelt?

Hier noch ein paar Tipps:

• Die Japaner nennen es auch Tajima Rind
• Für ihr Wachstum brauchen sie drei mal länger als andere Rassen
• Bis Juli 2014 herrschte ein striktes Export-Verbot seines Gutes
• Bis heute werden nur ausgewählte Partner in Deutschland damit beliefert

Fleischliebhaber werden es schon ahnen…

…es handelt sich hierbei um das Wagyu.

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KUH-linarisch ist es auch unter “Kobe Rind“ bekannt. Doch um sich Kobe nennen zu dürfen, muss es in der Stadt Kobe die auf der Insel Honshu liegt, geboren, aufgezogen, gemästet und geschlachtet werden. Nur etwa 3000 Rinder im Jahr dürfen diesen Namen tragen. Deshalb ist es auch das teuerste Fleisch der Welt.
Es ist also keine eigene Rasse.

 

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Hier seht ihr mich mit meinem Papa sowie Nelson Müller (links) und Lucki Maurer (rechts)

Übrigens findet man Wagyus heutzutage auch bei uns in Deutschland. Z. B. züchtet der bekannte Koch Lucki Maurer, besser bekannt als „der Fleischpapst“, seine Schergengruber-Bio-Wagyus schon selbst.

 

 

 

 

 

 

Hier noch ein paar Tipps für die Zubereitung eines perfekten Wagyu-Steaks:

1. Das Steak sollte vor dem Braten etwa 18 Grad (Zimmertemperatur) haben. Das heißt vor dem Braten mindestens zwei Stunden außerhalb des Kühlschranks lagern. Vor dem Anbraten das Fleisch nicht salzen bzw. würzen.

2. Heizen Sie Ihren Backofen auf 80 °C vor2.

3. Zum Anbraten eignet sich eine unbeschichtete Eisenpfanne perfekt. Verwenden Sie ein wenig Butterschmalz zum Braten (Butterschmalz hat einen höheren Rauchpunkt als normale Butter und schmeckt zum Steak besser als Öl)

4. Erst kurz vor dem Rauchpunkt das Fleisch in die Pfanne geben.

5. Braten Sie das Steak bei hoher Hitze von beiden Seiten an. Je nach Fleischdicke ca. 2 Minuten pro Seite.

6. Wenn sich eine schöne braune Bratkruste gebildet hat, legen Sie die WAGYU-Steaks für etwa 15 Minuten bei ca. 80 °C in den Ofen zum nachziehen.

7. Wichtig: Wagyu sollte durch sein! Nicht Englisch oder Medium. Nur auf diese Art verbindet sich das wertvolle Fett mit dem aromatischen Fleisch. Deshalb liegt die beste Kerntemperatur für Wagyu bei 63-65 Grad (medium-well)

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