Gesundheit
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Tipps für die Winterlaufsaison

„Laufen im Winter ist am schönsten auf knirschendem Schnee und unter sternklarem Himmel. Außerdem stärkt es das Immunsystem, hält in Schwung und macht Spaß.“ Unser Laufcoach Peter verrät, was man dabei beachten sollte.

Peter, welche Ausrüstung empfiehlst du in der kalten Jahreszeit?

„Ganz wichtig hinsichtlich der Laufbekleidung ist es, sich nach dem Zwiebel-Prinzip anzuziehen. Das heißt ein oder zwei Funktionsshirts, die übereinander getragen werden. Eines davon sollte lange Ärmel haben. Bei großer Kälte, also bei unter -5°C , ist es empfehlenswert, noch ein etwas dickeres Funktionsshirt und evtl. einen Windbreaker darüber zu ziehen. Dazu kommt eine winddichte Wintertight. Die Kleidung sollte nicht aus Baumwolle oder Fleece sein, da sie den Schweiß nicht abtransportiert und man sonst stark auskühlt.
Die Schuhe können ganz normale Laufschuhe sein, solange das Profil noch nicht allzu sehr abgenutzt ist. Wichtig sind gute Funktionssocken, um die kälteempfindlichen Achillessehnen warmzuhalten. Ergänzt wird die Laufausrüstung durch ein paar gute winddichte Handschuhe und eine Mütze aus Funktionsmaterial.“

Wie wärme ich mich im Winter am besten richtig auf?

„Es ist ganz wichtig, sich vor allem im Winter gut aufzuwärmen. Für den Einsteiger reicht ein einfaches etwa 5-minütiges und sehr zügiges Eingehen. Für den Fortgeschrittenen sollten es 5-10 Minuten ganz lockeres Traben und einige Übungen wie Hopserlauf oder Anfersen sein.“

Was gilt es beim Thema Sicherheit zu beachten?

„Da es im Winter oft dunkel ist, sind reflektierende Applikationen an der Bekleidung ein Muss. Für die eigene Sicht empfiehlt sich eine Stirnlampe, die man allerdings so einstellen sollte, dass man niemanden blendet. Alternativ kann man beleuchtete Wege wie zum Beispiel im Olympia Park München nutzen.“

Was ist nach dem Training wichtig?

„Nach der Trainingseinheit ist es ratsam, die Kleidung sehr zügig also nach zwei Minuten zu wechseln. Sonst kühlt man rasch aus und die Gefahr einer Infektion ist groß. Es ist auf jeden Fall besser, sich im Freien kurz umzuziehen als mit verschwitzter Bekleidung länger im Auto, Bus und Bahn oder auf dem Fahrrad zu sitzen. Zuhause kann man sich super unter der heißen Dusche mit abschließenden kühlen Abbrausen aufwärmen. Danach sollte man noch eine kurze Dehnungseinheit im Warmen anschließen. Und schon ist man glücklich, zufrieden und stolz, draußen gewesen zu sein.“

Vielen Dank für die hilfreichen Infos und allen Winterläufern eine tolle Saison.

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