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Wir haben fertig – Azubi Abschlussfahrt 2017

Michaela hat bei uns gerade erfolgreich ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement abgeschlossen und hat uns erzählt, was sie bei der Azubi-Abschlussfahrt Spannendes erlebt hat:

3 Jahre ist es nun her, dass wir mit unserer Ausbildung bei Käfer begonnen haben. Und jetzt ist es vollbracht. Eine aufregende, anstrengende, lernintensive und lehrreiche Zeit ist nun vorbei. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt und das muss natürlich gefeiert werden. 🙂

Tag 1

Mehr oder weniger ausgeschlafen ging es um 7:45 Uhr gemeinsam mit unserer Ausbildungsbetreuerin Andrea Esterl und dem Fachausbilder der Köche, Julian Mergarten, mit der BOB (Bayerische Oberland Bahn) in  Richtung Schliersee.

First Stop: Agatharied

Hier startete unsere kulinarische Abschlussfahrt. Nach einer kurzweiligen Zugfahrt und einem kurzen Fußmarsch wurden wir von Herrn Schlegel von der Firma Lantenhammer begrüßt. Die Destillerie Lantenhammer ist einer unserer Lieferanten für Edelbrände und Liköre. Die modernste Destillerie Europas wurde bereits 1928 gegründet (also 2 Jahre vor unserer Firmengründung) und ist noch immer in Familienbesitz. Zu allererst durften wir uns einen kurzen Unternehmensfilm anschauen, der uns einen ersten Eindruck vermittelte. Danach starteten wir den Rundgang über das Firmengelände. Die riesigen Behälter auf dem Parkplatz sind nicht zu übersehen. Hier werden die Früchte das erste Mal eingemaischt, temperaturgesteuert und mittels Reinzuchthefen vergoren. Danach wird das Destillat zweimal in kupfernen Brennblasen aus der Maische gelöst. Zu dieser Zeit hat das Destillat einen Alkoholgehalt von ca. 80 %. Hier durfte jeder einmal einen klitzekleinen Tropfen probieren.

Weiter ging es in die Abfüllhalle. Hier steht eine Spezialmaschine, die je nach Produkt neu eingestellt werden muss, damit die Flüssigkeiten in die richtigen Flaschen abgefüllt werden können. Diese Einstellung kann schon mal bis zu drei Stunden dauern. Einige Sorten werden sogar noch mit Hand abgefüllt. Dabei sitzt ein Mitarbeiter vor einer kleinen Zapfanlage und füllt und verschließt jede Flasche einzeln mit der Hand. Ganz schön anstrengend!
Danach hieß es „Probieren geht über studieren“! Wir durften einige der Edelbrände verkosten und sind zu dem Fazit gekommen: Schmeckt seeeeeeehr lecker 🙂

Next Stop: Neuhaus

Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir gegen Mittag bei der Destillerie SLYRS an. In der SLYRS Caffee & Lunchery stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen für das weitere Programm. Man muss ja schließlich zwischendurch eine Grundlage schaffen 😉

Frisch gestärkt besichtigten wir, wieder zusammen mit Herrn Schlegel, das Firmengelände. Lantenhammer und SLYRS gehören zur ein und derselben Familie. Während Lantenhammer sich auf Edelbrände und Liköre spezialisiert hat, konzentriert SLYRS sich auf die Herstellung von Whiskey. Dieser wird aus gemälzter Gerste hergestellt. Danach wird die Gerste schonend durch Buchenholzrauch gedarrt (getrocknet). Auch hier haben wir zwischendurch eine Geschmacksprobe entnommen und festgestellt, dass die aktuelle Flüssigkeit noch sehr stark nach Gerste schmeckt. Weiter ging es zu den Lagerhallen, in denen tausende von Fässern gelagert sind.

Je nach Sorte lagern die Fässer zwischen sechs und zwölf Jahren. Und wenn wir schon mal hier waren, ging es nach einem Selfie im Keller …

… weiter zur nächsten Verkostung. Natürlich genau in der vorgegebenen Reihenfolge. 🙂

Probieren durften wir das Herzstück der Firma SLYRS: Den SLYRS 12 Years Aged.
Auch hier das Fazit: Seeeeeehr gut 🙂

Last Stop of the Day: Schliersee

Mit dem Bus ging es dann weiter Richtung Schliersee. Hier checkten wir in unser Hotel ein und konnten uns für den Abend fertig machen.

Nach kurzem Fußmarsch entlang des Schliersees, wartete im Restaurant Charivari unser Abendessen auf uns. Bei einem 3-Gänge-Menü wurde auf die Ausbildung zurückgeblickt und die kuriosesten Geschichten in dieser Zeit ausgetauscht. Wahnsinn, was jeder so erlebt hat.

 

Tag 2

Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es zur Naturkäserei Tegernseer Land. Dort empfing uns Herr Seebacher, der für den Vertrieb zuständig ist. Beim Rundgang um und durch das Haus haben wir jede Menge über das Unternehmen und die Produkte erfahren. So wurde beispielsweise extra eine Genossenschaft gegründet, die die Zusammenarbeit mit den Bauern und der Naturkäserei regelt. Zum Schluss durften wir uns auch hier durch die verschiedenen Produkte schlemmen.

Sieht das nicht lecker aus:)

Nach dem zweiten Frühstück machten wir uns zu unserer letzten Station auf: Gut Kaltenbrunn in Gmund. Dort angekommen begrüßte uns bereits Clarissa Käfer und unsere Personalleiterin Martina Eberl, die uns zum gemeinsamen Mittagessen einluden. An zwei langen Tafeln durften wir für unser 3-Gänge-Menü Platz nehmen. Als Vorspeise wurde der Gutshofsalat mit Pfifferlingen, Himbeeren und Heidelbeeren serviert. Als Hauptgang konnte zwischen gegrilltem Filet vom Hohenloher Ferkel und einer kross gebratenen Lachsforelle ausgewählt werden. Zum Nachtisch durften wir uns auf ein Schokoladen-Basilikummousse freuen.

Nach dem Mittagessen wartete schon das nächste Highlight – die offizielle Zeugnisübergabe. Zusammen mit unserem Ausbildungszeugnis bekamen wir ein hochwertiges Käfer-Kochbuch, mit einer persönlichen Widmung von Familie Käfer, überreicht.

Im Anschluss hieß es rein in die Badeklamotten und raus vor’s Haus. Hier wurden wir von Michael und Axel in Empfang genommen. Die beiden statten uns mit Schwimmwesten und weiterem Equipment aus. Vollbepackt marschierten wir zusammen an das Seeufer, wo noch mehr Material aufgebaut war. Unsere Challenge: Baut aus Tonnen, Brettern, Spanngurten und Seilen Floße, die uns sicher über den Tegernsee bringen. Dazu wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt.

Mit Unterstützung der beiden Guides gelang es uns schließlich die drei Flöße seetauglich zu machen.
Nun sollte jeder auf einen Zettel seine Wünsche für die Zukunft notieren. Diese wurden dann in zwei Flaschen luft- und wasserdicht mit einem Korken verschlossen.

Und dann hieß es, auf die Flöße, fertig, los.

Und tatsächlich hat es jedes Team geschafft, ein seetaugliches Floß zu bauen.

Nachdem auch unsere Betreuer noch einen Platz auf einem Floß fanden, ging die Reise los. Schon nach kurzer Zeit war es dann an der Zeit unsere Wünsche „ins Universum zu schicken“. Mit viel Schwung wurden die beiden Flaschen mit den Wünschen im Tegernsee versenkt. Danach wagten einige den Sprung ins kalte Wasser. Da uns das Wetter ein bisschen im Stich ließ, mussten wir recht schnell wieder zurück an Land. Hier bauten wir unsere Flöße wieder in Einzelteile auseinander, um sie dann wieder zurück zum Parkplatz zu bringen.

Beim Fußmarsch halfen dann alle mit. Denn als Team hilft man zusammen, egal was kommt.

In diesem Sinne an dieser Stelle nochmals vielen Dank für den großartigen Zusammenhalt in den letzten drei gemeinsamen Jahren und auch ein großes Dankeschön an das Ausbildungs-Team für das spitzen Engagement für uns Azubis 🙂

 

 

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